30.01.2013

Verbesserung der Lern-und Unterrichtsqualität aller Schulformen

Die ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Landeselternvertretung der Berufsschulen, Frau Waltraud Andruet, appelliert an Bildungsminister Ulrich Commercon, die neu entfachte Debatte um G 8-Gymnasien ernst zu nehmen ...

Die ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Landeselternvertretung der Berufsschulen, Frau Waltraud Andruet, appelliert an Bildungsminister Ulrich Commercon, die neu entfachte Debatte um G 8-Gymnasien ernst zu nehmen und zugleich zur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsqualität an allen Schulformen im Saarland beizutragen. Um den Lehrermangel an Beruflichen Schulen weiter zu verringern, fordert sie, alle ausgebildeten Referendare und Referendarinnen einzustellen.

„Schule-Neu-Denken, das heißt für mich konkret Lust auf zeitgemäßes Lernen - Lust auf Neues“, so Waltraud Andruet. „Schule als gemeinsamen Lebensraum begreifen – Schule neu interpretieren: Von reiner Stoffvermittlung hin zum qualifizierten Miteinander-Lernen. Bildung ist ein stets offener Prozess, der ständig verbessert werden muss.“

In diesem Zusammenhang bekräftigt sie nochmals die Forderungen im Flyer www.eltern.saarland.de der Landeselternvertretung im Saarland für Berufsschulen, Fachschulen und Fachoberschulen. Dieser Flyer informiert Eltern, Lehrer und Schüler darüber, welche Möglichkeiten und Chancen zur Verfügung stehen, um Schule aktiv mitzugestalten. Bildung und Qualifizierung sind die Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft. Unsere Schulen sollen hierfür den geeigneten Lernrahmen schaffen.

Unsere Erwartungen an eine gut gelingende Schule sind deshalb:

  • Gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer, dazu zählen auch moderne Bildungskonzepte in der Lehrerfortbildung, die die Lehrerhaltung als wichtig erachten.
  • Genügend Lehrerinnen und Lehrer, damit kein Unterrichtsausfall entsteht.
  • Guter Unterricht, der die Persönlichkeit der Schüler und Schülerinnen fördert.
  • Qualifizierter Unterricht, der die Fähigkeiten und die Anlagen der Schüler und Schülerinnen ausbildet.
  • Zeitgemäße Lernkonzepte, die den Dialog und das selbständige Lernen im Unterricht fördern.
  • Guter Informationsfluss zwischen Eltern, Schülern, Lehrern, Bertrieben und Kammern.
  • Förderung der Schulsozialarbeit und Fortbildungsmöglichkeiten für Eltern .

Wir brauchen einen Unterricht und Ausbildungsbetriebe, die die Fähigkeit eines jeden Lernenden fördern. Lernen braucht Zeit, Muße und Menschen, dazu Motivation und einen Perspektive für alle Beteiligten. Unsere Kinder und Jugendlichen sollten es uns wert sein, dass wir diesen Herausforderungen gerecht werden und wir sie dabei unterstützen.

Waltraud Andruet,
Saarwellingen den 18. Januar 2013


 

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