Die Schulform Förderschulen

Förderschule geistige Entwicklung

An diesen Schulen werden Kinder mit einer geistigen Behinderung ihren Fähigkeiten und
Anlagen entsprechend gefördert und so weit als möglich an ein selbst bestimmtes Leben
herangeführt.

Der Unterricht umfasst daher alle Lernsituationen, die sich im Klassenzimmer, im

Schulgebäude und auf dem Schulgelände sowie unter Aufsicht der Lehrkräfte auch außerhalb
des Schulgebäudes ereignen.

Die Lernangebote orientieren sich am individuellen Entwicklungsstand und an den
Kompetenzen des einzelnen Schülers. Der Unterricht muss subjektive Erfahrungen,
persönliche Fähigkeiten, spezifische Kenntnisse und eigene Bedürfnisse aufgreifen
und Wege aufzeigen diese weiter zu entwickeln.

Hervorzuheben sind der Kursunterricht, durch den Schüler/Schülerinnen mit gleichen
Voraussetzungen zur Erreichung bestimmter Lernziele zeitweise zu einer Lerngruppe
zusammengefasst werden und fachorientierte Lehrgänge zur speziellen Förderung in
den Bereichen Lesen, Schreiben, Rechnen.

Daneben wird Einzelunterricht bei erheblichen Beeinträchtigungen oder besonderen Begabungen angeboten.

Die Schule ermöglicht dem Behinderten das Lernen und die soziale Eingliederung in
folgenden Lebensbereichen:

- Erfahren der eigenen Person und Aufbau eines Lebenszutrauens
- Selbstversorgung und Beitragen zur eigenen Existenzsicherung
- Zurechtfinden in und angemessenes Erleben der Umwelt
- Erkennen und Gestalten der Sachumwelt.

Die schulische Förderung stellt einen Teil der Eingliederungsmaßnahmen Behinderter
in die Gesellschaft dar. Häusliche und schulische Erziehung sollen sich ergänzen.
Enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule ist dringend erforderlich.

Menschen mit geistiger Behinderung haben ein Recht auf würdevolle Teilhabe am
Leben in der Gesellschaft und genießen wie alle Bürger unseres Landes den vollen
Schutz der Grundrechte. Jedes Kind hat ein Recht auf schulische Bildung und den
individuellen Besonderheiten jedes( r ) Schülers/Schülerin soll Rechnung getragen
werden, um die Entwicklung optimal zu fördern.


Schulen für Lernbehinderung

Eine Chance für Schüler mit Lerndefiziten

Was heißt eigentlich Schule für Lernbehinderung?

Diese Schulform ist ein Weg für Schüler, die in einer normalen Regelschule Ihr Klassen-
ziel nicht erreichen konnten. Sei es durch Lese- Rechen- oder Schreib Schwächen.

In dieser Schulform werden die Schüler in Kombiklassen von der Grundschule an, bis
hin zum Ende der Schulzeit auf ihre Schwächen besonders gefördert. Durch Förderstunden
zusätzlich zu normalen Unterricht.
Durch gezieltes Lesen und Schreiben, oder auch Rechnen auf der Lernebene des
Schülers, können die ausgebildeten Förderschullehrer intensiv auf die Probleme der Schüler eingehen.

Die Klassenstärke in einer Schule für Lernbehinderung umfasst 8 bis 13 Schüler,
anders als in einer normalen Regelschule.

Wenn ein Schüler in die 1. Klasse einer Schule für Lernbehinderung eingeschult wird, heißt das nicht das eine Umschulung in eine normale Schule nicht mehr möglich ist. Viele Schüler können bereits nach der Grundschulzeit durch die besondere Förderung wieder auf eine normale Regelschule gehen. Schule für Lernbehinderung „OH Nein !!! viele Eltern haben damit ein Problem. Auch auf einer Schule für Lernbehinderung kann heute das 10. Schuljahr gemacht werden. Ab den 9 Schuljahr werden die Schüler, in einem Vorbereitungsjahr auf dieses 10. Schuljahr vorbereitet. Die zuständigen Sonderschulpädagogen entscheiden, über den Notenspiegel, ob der Schüler für dieses 10. Schuljahr geeignet ist. Auch in dieser Schulform werden im 8. Schuljahr ein Betriebspraktikum absolviert, nicht anders als in normalen Regelschulen. Schüler einer Schule für Lernbehinderung haben die Möglichkeit der besonderen Förderung,

Also die Chance fürs Leben.

Förderschule körperliche und motorische Entwicklung

Die staatliche Förderschule körperliche und motorische Entwicklung ist eine Schule, die in Ganztagsform geführt wird.

Der Unterricht orientiert sich am Lehrplan für die Grund- und Erweiterte Realschule ( Bildungsgang Hauptschule), am Lehrplan für die Förderschule Lernen und am Lehrplan für die Förderschule geistige Entwicklung, je nach dem individuellen Förderbedarf der Kinder.

Die Schüler werden in Klassen von 7 bis zu 13 Kindern von zwei Lehrkräften unterrichtet.

Die Klassen sind mit Computern und bei bedarf auch mit behindertengerechten Eingabehilfen ausgestattet.

Ein multiprofessionelles Team, bestehend aus Förderschullehrern, Grund- und Hauptschullehrern, Sozialpädagogen, Erziehern, Physiotherapeuten, einer Ergotherapeutin und einer Kinderkrankenschwester betreuen die Schüler.

Physiotherapeuten und Ergotherapeuten kümmern sich in Absprache mit dem Landesarzt für Körperbehinderte um die erforderlichen Therapien. Therapeuten, auch im Bereich Logopädie.

Zur Erleichterung der Bewegung und Kommunikation veranlasst die Schule die Versorgung der Schüler mit individuell angepassten Hilfsmitteln in Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten, Eltern und anderen Fachkräften.

 

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