05.12.2012

Vereinheitlichung der Strukturen im Bildungswesen

In einer gemeinsamen Erklärung mahnen der Bundeselternrat, der Grundschulverband und der Allgemeine Deutsche Schulleitungsverband die überfällige Vereinheitlichung der Strukturen im Bildungswesen an.

In der Erklärung heißt es:
„Alle Institutionen und Leistungen eines Bundeslandes, die mit Bildung zu tun haben, müssen im Bildungsministerium zusammengefasst werden (Kindergärten, Schulen, Schulsozialarbeit, Horte, Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz etc.). Die gleiche Forderung gilt für die Kommunen.“

 

Stimmen zur gemeinsamen Initiative:

Ursula Walther, Stellvertretende Vorsitzende Bundeselternrat (BER):
„Die Grundschulstudie vom Oktober hat gezeigt, dass in vielen Ländern eine systematische Sprach- und Leseförderung fehlt. Alle Eltern erwarten aber, dass ihr Kind anständig lesen und schreiben kann, wenn es die Grundschule verlässt.“
 
Maresi Lassek, Vorsitzende Grundschulverband: 
„Um der Verwirklichung von Bildungsgerechtigkeit ein Stück näher zu kommen braucht es keinen (Wettbewerbs-) Bildungsföderalismus sondern im gesamten Bundesgebiet einheitliche Bildungsleitlinien und eine solide, von Bund und Ländern gemeinsam getragene Finanzierung.  Kinder aus ärmeren Bundesländern brauchen die Unterstützung der Gemeinschaft!“

Gudrun Wolters-Vogeler, Vorsitzende Allgemeiner Deutscher Schulleitungsverband (ASD): 
„Schulleitung ist ein eigener Beruf, der bundesweit gleiche Ausbildungsstandards, Leitungszeiten und Besoldung unabhängig von der Schulformen erfordert."


Dateien:
 Foederalismus GSV ASD BER (137 kB)
 

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