Grundlage der Arbeit der GLEV

Das Schulmittbestimungsgesetz bildet die Grundlage der Elternarbeit.

Das Gesetz können Sie sich hier anschauen.

Ziele der Gesamtlandeselternvertretung:

  • Bildungsstrategien auf saarländischer Ebene zu verfolgen, die ein Höchstmaß an Qualität in der Ausbildung und Erziehung all unserer Kinder sicherstellen.
  • Nutzung des Einflusses der GLEV , um im Saarland die aktive Teilhabe der Eltern auf allen Ebenen der Bildung und Erziehung zu fördern.
  • Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus.
  • Stärkung der Kommunikation zwischen Eltern und Elterngremien.
  • Eintreten für die Schaffung von Transparenz im Schulwesen auf allen Ebenen für alle Eltern.
  • Vermittlung von Informationen über Rechte und Pflichten der Eltern.
  • Sicherstellen einer konsequenten Umsetzung der Mitbestimmung und Mitwirkung nach dem Schulmitbestimmungsgesetz (SchumG) Gesetz.
  • Förderung der Schulentwicklung, der Schulprogrammarbeit und Qualitätssicherung in Schulen durch konstruktive Zusammenarbeit mit maßgeblichen Funktionsträgern in Schulen, Ministerium und im außerschulischen Umfeld.
  • Bereitstellung von Angeboten zur Elternfortbildung durch die Koordinierungsstelle für Elternfortbildung im Landesinstitut für Pädagogik und Medien mit vielfältiger Themenwahl, um Eltern über Projekte, Initiativen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit Schule – Elternhaus zu informieren.
  • Stärkung und Unterstützung der Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit und Erziehungsverantwortung für ihre Kinder


Für Elternarbeit, die darauf abzielt, wirkungsvoll an Diskussionen im schulischen Bereich teilzuhaben, ist Sachkenntnis und Erfahrungsaustausch notwendig.

Praktische Hilfestellung bieten dafür nicht nur die Kurse und Seminare der Elternfortbildung sondern auch der jährlich stattfindende „Saarländische Elterntag“. Dieser bietet allen Eltern und Elternvertreter/innen zu bestimmten Themen neue Erfahrungen zu sammeln sowie die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs untereinander.

Die GLEV fordert

  • Einführung von effektiven und modernen Lerntechniken in der Schule und deren Verankerung in den Lehrplänen
  • Hinführen der Schülerinnen und Schüler zum selbständigen Lernen
  • Einrichtung pädagogisch sinnvoller Klassenstärken
  • Verbesserung der Zusammenarbeit der abgebenden und aufnehmenden Schulen beim Übertritt der Schüler/innen in die weiterführenden Schulen
  • Bereitstellung ausreichender Planstellen, um die Qualität des Unterrichts zu sichern
  • Bereitstellung einer Lehrerfeuerwehr bei Unterrichtsausfall
  • Stärkung der Schulsozialarbeit, Schoolworker u.a.
  • Etablierung von Evaluation in den Schulen zur Entwicklung einer Qualitätssicherungund Qualitätsentwicklung
  • Verstärkung von pädagogischen und didaktischen Anteilen in der Lehreraus- und fortbildung sowie Supervision für Lehrer/-innen
  • Verstärktes Angebot von Ganztagsschulen sowie Bereitstellung fundierter pädagogischer Konzepte und fachlich qualifizierten Personals
  • Förderung gesundheitsbewusster Schulen
  • Sicherheit der Schulwege
  • Ethik als Ersatzfach für Kinder, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen
  • Vereinbarungen statt Anordnungen (Schulvereinbarungen statt einseitigen Schulverträgen)
  • Reduzierung der Sitzenbleiberquote durch „Fördern statt Aussortieren“
  • Pädagogische Konferenzen mit Eltern
  • Konsequente Auseinandersetzung mit den PISA- Ergebnissen und Entwicklung von konkreten und zeitnahen Problemlösungsstrategien 
 

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